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Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger

 
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Maunoir


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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 21:42 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant


 Au moins, c'est nettement plus clair dans la bouche de l'abbé Schmidberger qu'à Menzingen ...

http://de.catholicnewsagency.com/story/es-geht-um-mehr-als-die-beichte-wie-…
Citation:


 Question du CNA: Le geste de François est en effet limité à l'année de la miséricorde - mais le pape ne reviendra pas là-dessus après le 20 Novembre 2016, n'est-ce pas ? Attendez-vous  plus de gestes de ce genre - permettant de donner d'autres sacrements ?

Réponse de l'abbé F. SCHMIDBERGER: Une limitation (de cette juridiction) à l'Année Sainte est difficile à imaginer, en effet, et il est aussi probable que cela ne  correspond pas  à la pensée du Pape. Peut-être que cela sera suivi  d'autres gestes de nature similaire.  Mais à  long terme, il va certainement  finaliser la normalisation de la Fraternité Saint-Pie X en lui conférant une structure canonique.





Citation:


ZAITZKOFEN , 17 December, 2015 / 11:15 AM (CNA Deutsch).- 
Zum Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus erklärt, dass die Beichte der Piusbruderschaft “gültig und erlaubt” empfangen werden kann. Das Generalhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) dankte dem Heiligen Vater in einem Schreiben für “seine väterliche Geste”. Wie geht die FSSPX mit dieser Geste um? Antworten von Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars “Herz Jesu” und ehemaliger Distriktoberer der Bruderschaft in Deutschland und Österreich.
CNA: Pater Schmidberger, hat die Piusbruderschaft tatsächlich aus der Presse von dieser Geste erfahren, zumal es ja in einem Schreiben an Erzbischof Rino Fisichella zu lesen war?
SCHMIDBERGER: Ja, wir haben die Nachricht, Papst Franziskus habe den Patres der Priesterbruderschaft St. Pius X. für die Zeit des Heiligen Jahres generell die Beichtjurisdiktion für alle Gläubigen gegeben, aus der Presse erfahren. Sie wissen ja: Unsere Beziehungen zu den römischen Behörden sind nicht die engsten und freundschaftlichsten, so dass wir alles schon im Voraus erführen.
CNA: Haben Sie von anderen kirchlichen Vertretern auch gehört? Wie bewerten Sie die Berichterstattung dazu in katholischen wie weltlichen Medien?
SCHMIDBERGER: Ich habe in der Tagespresse dazu einen Artikel gelesen; ansonsten hielten sich die Massenmedien im deutschen Sprachraum sehr zurück. Wir stehen nun einmal nicht besonders in ihrer Gunst, weil wir eben nicht dem Mainstream des Zeitgeistes folgen. In kirchlichen Medien habe ich einen nüchternen Satz gelesen. Man dürfte wohl in den Ordinariaten eher peinlich berührt gewesen sein, dass Geistlichen, die fälschlicherweise jahrelang als außerhalb der Kirche stehend oder sogar als Fundamentalisten beschimpft worden sind, nun die Beichtjurisdiktion gegeben wird, und dies durch einen Hoheitsakt des Heiligen Vaters selbst.
CNA: Wie nutzt die Bruderschaft nun diese Geste? Bietet sie aktiv das Sakrament der Versöhnung an – auch bei Gläubigen, die sonst nicht bei Priestern der FSSPX beichten?
SCHMIDBERGER: In unserem Priesterseminar Herz Jesu haben wir noch vor Weihnachten einen Beichttag festgesetzt und durch eine Anzeige in der Zeitung die Gläubigen darauf aufmerksam gemacht; unsere Seminaristen haben Flugblätter dazu ausgeteilt und Plakate geklebt. Ich nehme an, dass in den Prioraten und Kapellen ähnlich Angebote den beichtwilligen Gläubigen unterbreitet worden sind. Dazu kommen die regulären Beichtzeiten an Sonn- und Feiertagen und auf Anfrage hin auch während der Woche.
Falls das Angebot des Beichttages angenommen wird, sollen weitere Veranstaltungen dieser Art folgen, insbesondere in der Fastenzeit, jeweils verbunden mit der stillen Anbetung des allerheiligsten Altarssakramentes.
CNA: In seiner Ansprache an die deutschen Bischöfe hat Papst Franziskus diese aufgefordert, sich im Heiligen Jahr verstärkt um die Eucharistie zu bemühen, und um die Beichte, die vielerorts praktisch verschwunden sei. Wie regelmäßig gehen denn die Gläubigen zur Beichte, die auch sonst bei der Priesterbruderschaft ihre Berufung als katholische Laien leben?
SCHMIDBERGER: Vielleicht darf ich hier mit konkreten Zahlen aufwarten. Bei ungefähr 110 Gottesdienstbesuchern von außen an den Sonntagen zählen wir im Durchschnitt an die 15 Beichten, dazu kommen einige Beichten während der Woche; somit liegt die Beichtfrequenz bei ungefähr 6 Wochen, was einem ganz normalen christlichen Leben entspricht. In den anderen Kapellen der Bruderschaft dürfte das Verhältnis ziemlich dasselbe sein. Ansonsten aber ist die Beichte, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland zu einem verlorenen Sakrament geworden. Der Verlust des Sündenbewusstseins ist einerseits der Grund, andererseits eine Folge davon. Das Streben nach der Tugend und ein Leben nach dem Willen Gottes ist für den Christen ein Buch mit sieben Siegeln geworden. Viele gehen dazu ohne jede innere Disposition, oft mit schweren Sünden beladen, zur hl. Kommunion. Nicht die Zahl der Kommunionen zeugt heute von der Lebendigkeit und dem Eifer einer Gemeinde, sondern die Zahl der Beichten.
CNA: Wie erklären Sie sich diese deutlich höhere “Quote”?
SCHMIDBERGER: Wenn jahrelang in der Verkündigung nicht mehr über die Gebote Gottes gepredigt wird, über Sünden, die vom Reiche Gottes ausschließen (Gal 5,21), dann bricht die christliche Moral und eben das Sündenbewusstsein beim ehemals gläubigen Volk zusammen.
In allen unseren Kapellen versuchen wir, die Wahrheit, die Schönheit und die Tiefe der katholischen Religion zu vermitteln; wir predigen den ganzheitlichen katholischen Glauben ohne Abstriche und halten zur Ehrfurcht dem Heiligen gegenüber an, insbesondere zur Ehrfurcht gegenüber der hl. Eucharistie. Wir verkündigen nach Kräften den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Dazu kommen Einkehrtage und das Angebot von Exerzitienkursen, wo vor den Teilnehmern das gesamte katholische Dogma, die entsprechende christliche Moral und das geistliche Leben aufgerollt werden. Dazu leiten wir die Gläubigen zu einem Leben des Gebetes an; in diesem empfangen sie dann von Gott das Licht über dessen Erhabenheit, Heiligkeit und erbarmende Vatergüte und über ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit. Bei uns wird eben die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima gelebt.


CNA: Die Geste von Papst Franziskus ist ja für das Jahr der Barmherzigkeit bestimmt – aber der Papst wird diese nicht nach dem 20. November 2016 für erledigt erklären, oder? Erwarten Sie vielmehr weitere Gesten dieser Art – mit Blick auf andere Sakramente etwa?
SCHMIDBERGER: Eine Beschränkung auf das Heilige Jahr ist in der Tat schlecht vorstellbar und dürfte wohl auch nicht dem Denken des Papstes entsprechen. Vielleicht folgen zunächst noch weitere Gesten ähnlicher Art. Aber auf die Dauer wird es sicher um eine endgültige Normalisierung mit  einer kirchenrechtlichen Struktur für die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehen.


CNA: Bereits sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hat sich um ein Rapprochement mit der Piusbruderschaft bemüht. Nun schreibt Papst Franziskus im gleichen Brief wörtlich: “Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen”. Wie schätzen Sie diese Aussage ein?
SCHMIDBERGER: Zweifellos sieht Papst Franziskus in unserer Bruderschaft eine Kraft, die an der von verschiedenen Seiten geforderten Neuevangelisierung Hand anlegen kann. Auch entspricht unser Werk in etwa seiner Forderung nach dem Geist der Armut, empfangen wir ja keine Kirchensteuern und auch keine staatliche Unterstützung, sondern leben allein durch die Spendenfreudigkeit und den Opfergeist der Gläubigen. Wenn der Papst tatsächlich eine kirchenrechtliche Struktur ins Auge fasst, so würde dies viele Türen öffnen für ein weit umfangreicheres Wirken unserer Priester, als dies jetzt möglich ist. Vor allem könnten wir gemäß unserer Berufung mitwirken bei der Heranbildung einer neuen Priestergeneration voll Glaubensgeist und apostolischem Eifer.
CNA: Abschließend: Sie feiern heuer Ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum. Was erhoffen Sie sich von der katholischen Kirche generell für die nächsten 40 Jahre, und welche Rolle wird die Piusbruderschaft dabei aus Ihrer Sicht spielen?
SCHMIDBERGER: Man kann für die nächsten Jahre der Kirche nur eine Reform an Haupt und Gliedern wünschen und für solch eine innere Erneuerung aus dem Geist der Heiligkeit heraus sich einsetzen. Dabei geht es vor allem um die Erneuerung des katholischen Priestertums, um die neue Hinführung der Gläubigen zu den Quellen des Heiles, zu den Sakramenten, es geht um eine lebendige Glaubensvermittlung in Predigt, Katechese, Einkehrtagen und Exerzitien, wie schon gesagt, wobei auch die modernen Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet, Audio- und Videodateien verwendet werden könnten.
Die heutige Krise ist in erster Linie eine Krise des Glaubens, und dieser kommt vom Hören (Röm 10,17). Darum beten wir oft mit der ganzen Kirche die Oration aus der Messe für die Ausbreitung des Glaubens: „O Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen; so sende, wir bitten Dich, Arbeiter in Deine Ernte; lass sie voll Zuversicht Dein Wort verkünden, auf dass Deine Botschaft dahineile und in Herrlichkeit sei und alle Völker Dich, den einen wahren Gott, erkennen wie auch Deinen von Dir gesandten Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.“














Dernière édition par Maunoir le Lun 21 Déc - 15:14 (2015); édité 3 fois
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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 21:42 (2015)    Sujet du message: Publicité

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glori


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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 22:29 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

de toute façon c'est évident, on ne voit pas comment il pourrait y avoir un retour en arrière!
C'est le propre de la Révolution : elle peut ralentir mais jamais reculer!


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DYSMAS 2015


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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 22:47 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

Si, elle peut faire un pas en arrière, pour deux pas en avant....


Relisez Lénine....


Conclusion?


Nullam partem, bien évidemment.


Ni au "parti", l'église conciliaire, mais pas non plus aux hommes, à la main tendue, "pleine de cadeaux" (Offertoire de la messe), mains pleines de sang.


Sang des martyres.
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lys


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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 23:05 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

A ce stade, on ne voit plus de pas en arrière.
Toute cette politique des petits pas est juste une mise en scène concertée pour conditionner les esprits des prêtres et fidèles au ralliement.


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DYSMAS 2015


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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 23:15 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

Certes Lys,


mais le père d'une famille recomposée, c'est-à-dire parti dans une autre "famille" selon son goût, reste de droit le père chargé de subvenir aux besoins de la famille qu'il a abandonnée....


Femme et enfants mis "à la rue"....


Vous et moi!


Prions our le retour de notre père "naturel" à ses devoirs envers "LA FAMILLE", celle instituée par Dieu....
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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 23:17 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

Mais ne prions pas pour qu'il reste dans sa nouvelle famille, encore moins pour celle-ci....
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MessagePosté le: Ven 18 Déc - 23:37 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

L'abbé Schmidberger considère la FSSPX comme "eine Kraft", une force sur laquelle le pape François peut compter pour une "réforme de l'Eglise".... 


Mais tout est révolutionnaire dans une telle optique. "Kolossal"!


D'abord le philosophe allemand Nietsche et l'auteur Strauss: "Ainsi parlait Zaratustra"...
C'est la nature exaltée au-dessus de la grâce, la source du néo-paganisme allemand.... Pangermanisme quand tu nous tiens...


L'abbé Pfluger y fait suite, avec sa Real politick, celle de Casaroli en URSS, puis du Rhin épuré par la Tradition qui se rejette dans le Tibre pollué par le Concile. C'est faire fi de ce que les Verts allemands sont rouges à l'intérieur..., des pastèques, comme chez nous.


On ne lutte pas contre la Révolution par une autre révolution inverse.


Notre force est dans la profession de la foi, laquelle nous fait dire à la suite de Mgr Lefebvre: "Eglise conciliaire, tu n'es qu'une contre-façon de l'Eglise. Rome conciliaire, tu n'es nullement la Rome éternelle. Pape François, tu es Notre pape dans l'Eglise, mais pas dans une autre. dans l'église conciliaire, tu n'es qu'une marionnette, tu ne vaux même pas la reine d'Angleterre dans la perfide Albion...".
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MessagePosté le: Sam 19 Déc - 00:54 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

Mgr Lefebvre doit être depuis longtemps retourné dans sa tombe.


Les mots de l'abbé Schmidberger sont terribles.


Ils consacrent sur l'Eglise de NSJC, l'autorité canonique d'une contre-façon de l'Eglise, "canonisée" par des papes vicaires de la Révolution dans l'Eglise.
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Maunoir


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MessagePosté le: Lun 21 Déc - 15:14 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

Il faudrait distribuer aux fidèles (et aux prêtres) qui ne savent pas ou qui jouent à l'autruche la traduction de ce texte...  Ils ne pourront plus dire qu'ils ne savaient pas et ils ne pourront plus s'excuser de ne rien faire pour les prêtres de la résistance...

Au passage, il ne faut pas avoir peur de dénoncer publiquement et nommément (en chaire pour les prêtres) ces personnages qui divisent et affaiblissent le combat de la Foi.

Si certains ont encore des (faux) scrupules, qu'ils lisent don Sarda Y Salvani dans "Le libéralisme est un péché" :


Convient-il en combattant l'erreur de combattre et de discréditer la personne qui la soutient ? 

 
Citation:
Convient-il en combattant l’erreur de combattre et de discréditer la personne qui la soutient ?


Passe encore la guerre contre les doctrines abstraites, diront quelques-uns. Mais convient-il de combattre l’erreur, si évidente qu’elle soit, en s’abattant et s’acharnant sur la personne de ceux qui la soutiennent ? » Voici notre réponse. Oui, très souvent il convient et non seulement il convient, mais encore il est indispensable et méritoire devant Dieu et devant la société, qu’il en soit ainsi. Cette affirmation ressort de ce qui a été précédemment exposé, néanmoins nous voulons la traiter ici ex professo tant est grande son importance. L’accusation de commettre des personnalités n’est point ménagée aux apologistes catholiques, et, lorsque les libéraux entachés de libéralisme ont jeté cette accusation à la tête d’un des nôtres, il leur semble qu’il ne reste plus rien à apurer pour sa condamnation. Ils se trompent cependant, oui, en vérité, ils se trompent.



Il faut combattre et discréditer les idées malsaines, et de plus il faut en inspirer la haine, le mépris et l’horreur à la multitude qu’elles cherchent à séduire et à embaucher. De même que les idées ne se soutiennent en aucun cas par elles-mêmes, elles ne se répandent ni ne se propagent de leur seul fait ; elles ne pourraient, réduites à elles seules, produire tout le mal dont souffre la société. Elles sont semblables aux flèches et aux balles qui ne causeraient de blessure à personne, si on ne les lançait avec l’arc ou le fusil. C’est donc à l’archer et au fusilier que doit s’en prendre d’abord celui qui veut mettre fin à leur tir meurtrier. Toute autre façon de guerroyer sera libérale, tant qu’on voudra, mais elle n’aura pas le sens commun. Les auteurs et les propagateurs de doctrines hérétiques sont des soldats aux armes chargées de projectiles empoisonnés. Leurs armes sont le livre, le journal, le discours public, l’influence personnelle. Suffit-il de se porter à droite ou à gauche pour éviter les coups ? Non, la première chose à faire, la plus efficace, c’est de démonter le tireur. Ainsi donc il convient d’enlever toute autorité et tout crédit au livre, au journal et au discours de l’ennemi, mais il convient aussi, en certains cas, d’en faire autant pour sa personne, oui, pour sa personne qui est incontestablement l’élément principal du combat, comme l’artilleur est l’élément principal de l’artillerie et non la bombe, la poudre et le canon. Il est donc licite en certains cas de révéler au public ses infamies, de ridiculiser ses habitudes, de traîner son nom dans la boue.



Oui, lecteur, cela est permis, permis en prose, en vers, en caricature, sur un ton sérieux ou badin, par tous les moyens et procédés que l’avenir pourra inventer. Il importe seulement de ne pas mettre le mensonge au service de la justice. Cela non, sous aucun prétexte il ne peut être porté atteinte à la vérité, même d’un iota. Mais sans sortir de ses strictes limites on peut se souvenir de cette parole de Crétineau-Joly et la mettre à profit : La vérité est la seule charité permise à l’histoire, on pourrait même ajouter : et à la défense religieuse et sociale.



Les Pères que nous avons déjà cités fournissent la preuve de cette thèse. Les titres mêmes de leurs ouvrages disent hautement que dans leurs luttes avec les hérésies, leurs premiers coups furent dirigés contre les hérésiarques. Les œuvres de saint Augustin portent presque toutes en tête le nom de l’auteur de l’hérésie qu’elles combattent : Contra Fortunatum Manichœum ; Adversus Adamanctum ; Contra Felicem ; Contra Secundinum ; Quis fuerit Petilianus ; De gestis Pelagii ; Quis fuerit Julianus, etc. De telle sorte que la majeure partie de la polémique du grand Docteur fut personnelle, agressive, biographique, pour ainsi dire, autant que doctrinale, luttant corps à corps avec l’hérétique non moins qu’avec l’hérésie. Ce que nous disons de saint Augustin, nous pourrions le dire de tous les saints Pères. D’où le libéralisme a-t-il donc tiré l’obligation nouvelle de ne combattre l’erreur qu’en faisant abstraction des personnes et en leur prodiguant des sourires et des flatteries ? Qu’ils s’en tiennent là-dessus à la tradition chrétienne et qu’ils nous laissent, nous les ultramontains, défendre la foi comme elle a toujours été défendue dans l’Église de Dieu. Que l’épée du polémiste catholique blesse, qu’elle blesse, qu’elle aille droit au cœur ! C’est là l’unique manière réelle et efficace de combattre.









de combattre 


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Avila


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MessagePosté le: Jeu 24 Déc - 16:20 (2015)    Sujet du message: Traduction de l'entretien Répondre en citant

 
Citation:
 Il en va bien plus que de la confession:  Comment la FSSPX profite du geste du pape Francois – Entretien de l’abbé Schmidberger (FSSPX) avec CNA

La Nouvelle Gazette Française a traduit un entretien réalisé récemment par CNA avec l’abbé Franz Schmidberger, recteur du séminaire de la FSSPX en Allemagne et ancien supérieur général de la Fraternité Saint Pie X. 
« Pour l’année de la Miséricorde le pape François a décrété que les confessions reçues dans  la Fraternité Saint Pie X sont « valables et autorisées ».  La Maison générale de la Fraternité Saint-Pie X (FSSPX) a remercié le Saint-Père dans une lettre pour « son geste paternel ». Comment réagit  la FSSPX à ce geste? Réponse de l’abbé Franz Schmidberger, recteur du séminaire du « Sacré Cœur » et ancien Supérieur du District de la Fraternité en Allemagne et en Autriche.


 
Zaitzkofen, le 17 Décembre,  2015  (CNA allemand) .


CNA: Monsieur l’abbé Schmidberger,  la FSSPX a donc effectivement  pris connaissance de ce geste par la presse, d’autant plus qu’il devait être lu dans une lettre adressée  à l’archevêque Rino Fisichella?
Abbé SCHMIDBERGER: Oui, nous avons appris par la presse que le pape François avait donné à tous les prêtres de la Fraternité Saint Pie X, pour la période de l’Année Sainte,  la juridiction de pouvoir confesser tous les catholiques. Comme vous le savez, nos relations avec les autorités romaines ne sont pas les plus proches ni les plus amicales de sorte que nous ayons tout appris à l’avance.


CNA: En avez-vous  également entendu parler par d’autres représentants de l’église? Comment évaluez-vous la manière dont on en a parlé dans les médias catholique ou laïque?
Abbé SCHMIDBERGER: J’ai dû lire un article dans la presse quotidienne; sinon la majorité des médias de masse en langue allemande n’en n’ont pas parlé. Maintenant, nous ne sommes  pas particulièrement dans leur faveur parce que nous ne suivons pas le courant dominant de l’air du temps. Dans les médias de l’Eglise j’ai lu pour ainsi dire un « ensemble vide ». Dans les diocèses, ils ont sans doute trouvé assez gênant que par un acte du Saint-Père lui-même les ecclésiastiques qui ont faussement été accusés d’être hors de l’Eglise ou ont été traités de fondamentalistes  reçoivent maintenant une juridiction officielle pour confesser.


CNA: Comment la Fraternité réagit-elle maintenant  à ce geste?  Donne-t-elle activement le sacrement de Pénitence et reçoit-elle beaucoup de catholiques qui dans un autre cas de figure ne se seraient pas confessés  aux prêtres de la FSSPX?
Abbé SCHMIDBERGER: Dans notre Séminaire du Sacré-Cœur, nous avons établi un jour de Pénitence avant Noël et nous l’avons annoncé dans le journal à l’attention des fidèles; De plus, nos séminaristes ont tracté et collé des affiches pour l’annoncer. Je suppose que des offres similaires sont proposées aux pénitents catholiques dans les autres prieurés et chapelles. En plus, des temps de confession sont prévus de manière régulière le dimanche, les jours fériés et sur demande au cours de la semaine. Ces Jours de Confession devraient être suivis par d’autres événements de ce genre, en particulier pendant le carême, chacun relié à l’adoration silencieuse du Saint-Sacrement.


CNA: Dans son discours aux évêques allemands François les a invités, pendant l’Année Sainte, à intensifier leurs efforts  sur l’Eucharistie et la confession  qui  dans de nombreux endroits a pratiquement disparu.  Avec quelle régularité les fidèles proches de la Fraternité, vont ils se confesser ? 
Abbé SCHMIDBERGER: Peut-être puis-je proposer des chiffres concrets ici.  Avec environ 110 fidèles de l’extérieur le dimanche, nous avons une moyenne de 15 confessions, sans compter les quelques confessions qui viennent pendant la semaine. Ainsi la fréquence des confessions des fidèles  tourne autour d’environ 6 semaines, ce qui correspond à une vie chrétienne normale. Dans les autres chapelles de la Fraternité, le rapport est susceptible d’être le même. Sinon cependant,  la confession est, à quelques exceptions près, devenue en Allemagne un sacrement perdu. La perte du sens du péché  en est pour partie la raison, en partie à cause de cela. La poursuite de la vertu et une vie selon la volonté de Dieu est devenu pour les chrétiens un livre avec « sept sceaux ». Beaucoup vont sans aucune disposition intérieure, souvent chargés de péchés graves à la Sainte Communion. Ce n’est pas le nombre de communions qui témoigne de la vitalité et du zèle d’une communauté, mais plutôt  le nombre de confessions.


  
CNA: Comment expliquez-vous ce « taux » nettement plus élevé?


Abbé SCHMIDBERGER: Quand pendant des années on n’a plus prêché sur  la proclamation des commandements de Dieu, sur les péchés qui excluent du royaume de Dieu (Gal 5:21), cela nuit à la morale chrétienne et même au sens du péché dans un peuple autrefois fidèle.
Dans toutes nos chapelles nous essayons de transmettre la vérité, la beauté et la profondeur de la religion catholique; nous prêchons la foi catholique intégralement et sans compromission et nous veillons au sens du sacré, en insistant particulièrement sur  la vénération pour la Sainte Eucharistie . Nous prêchons au nom de Notre Seigneur Jésus-Christ crucifié et ressuscité. Il existe également des retraites et des exercices spirituels offrant des parcours où l’ensemble du dogme catholique, la morale chrétienne appropriée et la vie spirituelle sont expliquées aux participants.  À cette fin, nous invitons les fidèles à une vie de prière; dans cette vie de prière les fidèles recevront une lumière de Dieu sur sa souveraineté, sa sainteté, sa paternité miséricordieuse et leur propre besoin de salut. Nous essayons de faire en sorte que le message de Notre-Dame de Fatima soit vécu.


CNA: Le geste de François est en effet limité pour l’année de la Miséricorde – mais le pape ne reviendra pas dessus après le 20 Novembre 2016, qu’en pensez-vous? Attendez-vous plutôt plus de gestes de ce genre – permettant de donner d’autres sacrements ?
Abbé SCHMIDBERGER:  En effet,  une limitation à l’Année Sainte est difficile à imaginer et n’est aussi probablement  pas conforme à la pensée du Pape. Peut-être que cela sera suivi d’autres gestes de même nature. Mais à terme, il va certainement finir par normaliser complètement la Fraternité Saint Pie X en lui conférant une structure canonique.


CNA : Son prédécesseur, le Pape Benoît XVI a cherché un rapprochement avec la FSSPX. Maintenant, François écrit dans le même sens et dit: « Je suis convaincu qu’une solution peut être trouvée, dans un avenir proche, pour retrouver la pleine unité avec les prêtres et les supérieurs de la Fraternité ». Comment évaluez-vous cette déclaration?
Abbé SCHMIDBERGER : Sans doute, François voit-il dans notre Fraternité une force qui peut participer activement à la ré-évangélisation nécessaire de partout. D’autre part notre œuvre correspond aujourd’hui à sa demande en ce qui concerne l’esprit de pauvreté, en effet nous ne recevons aucun impôt ecclésiastique ni aucun soutien de l’État et nous vivons uniquement grâce à la générosité et l’esprit de sacrifice des fidèles.  Si le pape envisage de faire une structure canonique , Cela ouvrirait beaucoup de portes pour un travail beaucoup plus vaste de nos prêtres, comme cela serait désormais possible. Surtout, nous pourrions selon notre vocation participer à la formation et au développement d’une nouvelle génération de prêtres pleins de foi et d’esprit et de zèle apostolique.






CNA: Enfin: vous fêtez votre quarantième anniversaire de sacerdoce. Quels sont vos espoirs pour l’Eglise catholique en général pour les 40 prochaines années, et quel rôle la FSSPX jouera t elle  à votre avis?
Abbé SCHMIDBERGER: On peut souhaiter pour les années à venir de l’Eglise une réforme dans la tête et les membres, et en utilisant pour un tel renouveau intérieur  l’Esprit de sainteté. Cela implique avant tout le renouvellement de la prêtrise catholique, l’introduction de nouveau cours pour les catholiques sur les sources du salut, sur les sacrements, le fait de proposer une instruction religieuse dynamique dans la prédication, la catéchèse et  , comme je le disais, les retraites et exercices spirituels. Tout ceci doit être envisagé avec une utilisation des moyens de communication modernes tels que les fichiers Internet, audio et vidéo.
La crise actuelle est avant tout une crise de la foi, et cela vient de ce qu’on entend (Rm 10,17)(1). Voilà pourquoi nous prions souvent avec toute l’Eglise la collecte de la messe pour la Propagation de la Foi: «O Dieu, qui voulez que tous les hommes soient sauvés et parviennent à la connaissance de la vérité; Envoyez, nous vous en prions, des travailleurs à votre moisson; et donnez leur de prêcher votre parole en toute assurance, afin que l’Evangile se propage et montre sa splendeur et que tous les peuples vous reconnaissent , vous le seul vrai Dieu, et celui que vous avez envoyé, Jésus -Christ, votre fils Notre-Seigneur ».



Interview de CNA par Von Anian Christoph Wimmen


Notes 1 : « Ainsi la foi vient de ce qu’on entend, et ce qu’on entend vient de la parole de Christ. » (Rm 10,17) »



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DYSMAS 2015


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MessagePosté le: Ven 25 Déc - 22:25 (2015)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger Répondre en citant

"Cela ouvrirait beaucoup de portes pour le travail de nos prêtres".


Quelles illusions et quel toupet!


Quelles illusions: l'Eglise a ouvert ses portes et... vidé ses églises! C'est ce qu'il veut faire des paroisses de la Tradition?


Quel toupet!
Mgr Lefebvre a donné comme travail à ses prêtres le sauvetage de la Tradition par des familles, écoles, paroisses de suppléance par nécessité de sauver les âmes "qui seront toutes perdues" disait-il.


Mais l'abbé Schmidberger n'a en vue que les pouvoirs ecclésiastiques des "places à prendre" à Rome.... Et peu importe laquelle d'ailleurs...


Les âmes tradi qui ont besoin de lui, c'est pas son problème....
Son problème c'est de se faire aimer par les ennemis de l'Eglise, pas de leur faire aimer Jésus Vérité, NSJC recrucifié par la Rome conciliaire...
_________________
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glori


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MessagePosté le: Mer 30 Déc - 14:14 (2015)    Sujet du message: Re: Traduction de l'entretien Répondre en citant

Avila a écrit:
Si le pape envisage de faire une structure canonique , Cela ouvrirait beaucoup de portes pour un travail beaucoup plus vaste de nos prêtres, comme cela serait désormais possible.

Quelle naïveté!! C'est ce qu'ont cru tous les ralliés, finalement ils n'ont attiré à leur apostolat quasiment que des anciens de la fsspx! Mais si la fsspx se rallie elle-même, qui attirera-t-elle? Neutral
Avila a écrit:

Surtout, nous pourrions selon notre vocation participer à la formation et au développement d’une nouvelle génération de prêtres pleins de foi et d’esprit et de zèle apostolique.
Ah bon, ce n'est pas ce que vous faites déjà, sans besoin d'un accord?

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MessagePosté le: Aujourd’hui à 01:00 (2016)    Sujet du message: Normalisation définitive selon l'abbé Schmidberger

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